Holotropes Atmen  /  Rebirthing  /  Trance

Atmen ist Rhythmus, atmen ist Leben. 
Mit jedem Atemzug nehmen wir einen Strom an Lebensenergie in uns auf, 
der uns direkt mit unserem Gefühl, mit unserem Innenleben verbindet. 
Der Atem hat gewaltige Auswirkungen auf unsere körperliche, geistige 
und seelische Gesundheit.

 


"Holy Breath" – holotropes Atmen 

Die Holotrope Atemarbeit ist eine effektive Methode zur tiefen Selbstforschung und ganzheitlich-experimentiellen Erfahrungstherapie, die mit Zuständen veränderten Bewusstseins arbeitet. „Holotrop“ bedeutet auf das Ganze ausgerichtet sein.

Im Holotropen Atmen werden Erkenntnisse der modernen Bewusstseinsforschung mit alten spirituellen Techniken verbunden. Ich bezeichne diese wunderbare Atemarbeit als "Holy Breath", weil sie ermöglicht, tiefe, heilige Aspekte unseres Daseins zu berühren.

Oft wird diese Methode auch als „Tor zur Trance“ in der Reinkarnations-Therapie genutzt.

Durch Tiefenatmung und eine spezielle, auf den Prozess ausgerichtete, Musik wird ein außergewöhnlicher Bewusstseinszustand ermöglicht, in dem intensive Selbsterfahrung geschieht und der uns zur eigenen inneren Weisheit führen kann. Körperarbeit, Mandala-Malen und Gruppengespräche unterstützen den ganz individuellen Erfahrungsprozess.

Holotropes Atmen wird oft in Gruppenform durchgeführt. Dabei bilden die Klienten Zweiergruppen und unterstützen sich dabei untereinander – einer „arbeitet“ und der sog. „Sitter“ begleitet.


Der Atem-Workshop „Holy Breath“ ist v.a. für Menschen interessant, die:

  • neue Zugänge zu Heilung und Einsicht in bestimmte Fragen des Lebens suchen
  • Blockaden, Stress, Verspannungen und Verpanzerungen in Körper und Geist loslassen möchten
  • unbewusste Emotionen und Themen aktivieren und integrieren wollen
  •  körperbasiert durch einen Wachstumsprozess gehen möchten oder ihre gegenwärtige Therapie ggf. verstärken und unterstützen wollen
  •  in der Vergangenheit feststecken und ihr Leben wieder in Fluss bringen möchten
  • ihr eigenes kreatives Potenzial freisetzen, erleben und vergrößern möchten
  • sich abgeschlagen und erschöpft fühlen und eine ganzheitliche Möglichkeit zur intensiven Revitalisierung suchen
  • mit vergangenen Erfahrungen, einschließlich rund um die Geburt, arbeiten möchten
  • ihre meditative / spirituelle Praxis begleiten und vertiefen möchten
  • nach Sinn oder einer neuen, umfassenderen Perspektive auf das Leben suchen
  • sich mit Gleichgesinnten, die sich ebenfalls als “Sucher” und “Finder” begreifen, begegnen möchten 


Wie deine Erfahrung mit der holotropen Atemarbeit aussehen kann:

Du entscheidest dich, ob du im Rahmen von Einzelsitzungen oder im Gruppensetting arbeiten möchtest. Falls du dich für die Gruppenerfahrung entscheidest, kannst du zur weiteren Bearbeitung deiner persönlichen Themen zusätzlich einige Einzeltermine zur Integration (mit oder ohne Atmen) bei mir buchen.

Die Gruppenarbeit findet mit 4-10 Teilnehmern an Samstagen/Sonntagen oder kompletten Wochenenden statt. Termine und Anmeldeformular findest du unter: Aktuelles.

 

Ablauf einer Atem-Sitzung in der Gruppe:

Nach Ankommen und Kennenlernen der anderen Teilnehmer, findet eine kurze Einführung in die Methode des Holotropen Atmens statt. Offene Fragen werden geklärt, ggf. Ängste angesprochen. Dann wählst du dir unter den Teilnehmern einen Partner aus, mit dem du in dieser Sitzung arbeiten möchtest.

Ihr bereitet den Atemplatz vor, mit Matratzen und den mitgebrachten Decken, Kissen...

Eine Sitzung dauert ca. 2-3 Stunden und wird im Liegen, in einem abgedunkelten Raum oder mit Augenmaske durchgeführt.

Eine Entspannungs-Meditation hilft dir und deinem „Sitter“, dass ihr euch auf die Atemsitzung vorbereitet und alles loslasst, was stören könnte.

 

Mit Beginn der evokativen, speziell für die Atemarbeit zusammengestellten Musik, beginnst du schneller und tiefer zu atmen. Langsam gleitest du in einen veränderten Bewußtseinszustand und erlaubst deiner Inneren Weisheit dich zu führen.

Alles, was an Körperreaktionen und Emotionen auftaucht, ist willkommen. Du provozierst („machst“) nichts, aber was von allein geschehen möchte, das darf geschehen.  Du selbst steuerst deinen Prozeß mit deinem Atem. (dies ist der große Unterschied zu Trancen, die durch Substanzen herbeigeführt werden) Du selbst teilst mit, wenn du Unterstützung brauchst.

Manchmal ist es hilfreich mit Körperarbeit (Druckpunkte, Massage, Halten, Kontakt...) unterstützt zu werden. Der Therapeut („Facilitator“) nimmt achtsam mögliche Zeichen für energetische oder körperliche Blockaden wahr und bietet dir Hilfe an (die du annehmen kannst, aber nicht musst).

 

Nach deiner ganz individuellen Atem-Erfahrung nimmst du dir Zeit, das Erlebte intuitiv in einer Mandala-Form aufzumalen. Dies kann gegenständlich sein (Szenen, Bilder...) aber kann sich auch einfach nur in Formen, Farben, Mustern oder Symbolen ausdrücken.



Wenn dein Prozeß abgeschlossen ist und du eine Pause zum Essen und Erholen hattest, dann beginnt deine nächste Erfahrung, als „Sitter“ für deinen Atempartner.

Diese Erfahrung kann auch noch einmal sehr berührend sein und dich sehr mit dem anderen und der Gruppe verbinden.

 

Am Nachmittag oder Abend teilt die Gruppe im „Sharing“ die gemachten Erfahrungen und wer möchte kann sein Mandala in die Mitte legen.

An den Wochenend-Seminaren ist eine ausführlichere Reflexions- und Integrationsarbeit möglich. Da wird auch nur eine Atemsitzung pro Tag stattfinden.

 

Was in der Atem-Sitzung passieren kann (nicht muss):

Das Verständnis der Transpersonalen Psychotherapie reicht weit über das traditionelle Verständnis klassischer Therapieansätze hinaus. (siehe Grof: erweiterte Kartographie der Psyche)

Es wird davon ausgegangen, dass uns nicht erst biografische Erfahrungen ab dem Kindesalter, sondern insbesondere auch alles Erleben in der Schwangerschaft und rund um die Geburt tief prägen. Es kann in deiner Atemsitzung also Material aus deiner Biografie auftauchen (Ereignisse, Gefühle, szenische Bilder). Es ist möglich, dass du dich dann (in einer Regression) genauso fühlst wie in jeweiligen Alter.

Es ist möglich, daß Geburtserfahrungen wiedererlebt werden. Dies kann sich dramatisch anfühlen, kann aber auch bis zu orgastischen, ekstatischen Zuständen reichen. Bei all diesem Erleben geht es darum, nicht voll integrierte Zustände, die in der damaligen Erfahrung an irgendeiner Stelle „unfertig stecken geblieben“ sind, nun zu vervollständigen und heilsam zu integrieren.

 

Es kann auch sein, dass sich in deiner Sitzung transpersonales Erleben zeigt.  Dies können körperlose Zustände sein, Erleben von Einheitsbewußtsein (z.B. ich BIN der Ozean), frühere Existenzen (auch Pflanze, Tier, Stein...), frühere Leben als Mensch/andere Kulturen etc.
Auch kollektives Unbewußtes (C.G.Jung) wird zugänglich, Mythen, Wesen, Götter, Dämonen, Kämpfe, Symbole, Archetypen...
Es ist möglich eine Kundalini-Erfahrung zu erleben, Chakrenöffnung oder den sogenannten Ego-Tod.

Falls du mit all diesen Begriffen noch garnichts anfangen kannst – das macht nichts!– dein Inneres geht den Weg in deinem Tempo und wird dir nur das offenbaren, wofür du schon bereit bist :-)

Es braucht unbedingt Vertrauen:

Vertrauen in DICH und deine innere Weisheit

Vertrauen in die anderen, die Gruppe, deine Begleiter

Vertrauen in das Leben 

Paradoxerweise entwickelt sich gerade IN den Atemsitzungen immer mehr dieses umfassende Vertrauen!

 

Gerade in den ersten Atemsitzungen zeigen sich oft Blockierungen in unserem physischen Körper an. Solche Körperreaktionen können z.B. Kälte, Hitze, Verkrampfungen an Händen, Armen, Beinen, Gesicht sein. Dies ist normal, du atmest einfach weiter – es hört später auf –  es ist wie eine physische Reinigung! Falls im Atmen körperliche Schmerzen, Enge oder Druck auftreten, dann gibst du all dem Ausdruck – „aus-DRUCK“ – dies darf auch gern laut geschehen :-)

 

Was du nach der Erfahrung beachten solltest:

  • Gib deinen Prozessen Raum und Zeit
  • VIEL reines Wasser trinken (Entgiftung wird angestoßen), viel in Natur aufhalten und barfuß laufen, Massage, Musik, Bäder, Yoga, Meditation (nach innen gehen)
  • drücke das, was sich in dir zeigt, weiter aus! weitere intuitive Bilder malen, singen, tönen, tanzen... (viele Kanäle sind geöffnet worden)
  • in ersten Tagen nicht mentalisieren oder viel drüber reden – integriere deine Erfahrungen erst, bevor du mit anderen darüber sprichst (evtl. Unverständnis, weil diese Erfahrungen so ungewöhnlich erscheinen, wenn man so etwas nicht erLEBT)
  • Tagebuch führen – auch nachts neben Bett – oft Botschaften über Träume...

Sende mir gern auch im Nachgang Aufzeichnungen (oder Bilder) zu deiner Sitzung u./o. deinen Prozessen, gern gebe ich dir dazu weiter therapeutisches Feedback.

 

Falls du mit dieser wunderbaren Form in einer geschützten festen Gruppe weiter arbeiten möchtest, dann kannst du dich für eine regelmäßige Atemgruppe entscheiden z.B. monatlich über ½ Jahr oder 1 Jahr. Gib mir einfach ein Signal, wenn du einen solchen Impuls hast. In dieser Zeit kannst du dann gut an deinem Prozeß dran bleiben und dein Unbewußtes wird sich immer mehr öffnen.

Es gibt die Möglichkeit einer 5er Karte für fortlaufende Monate. Du zahlst dann nur 50€/Termin.

 

Wie du dich gut vorbereiten kannst: 

Lebe im Vorfeld, während und nach der Therapie möglichst "gesund" oder zumindest für eine gewisse Zeit komplett fleisch- und drogenfrei. (auch Alkohol) Am besten ist eine vegane Ernährung mit viel klarem, sauberen Wasser (2-4 Liter am Tag), Obst, Gemüse (am besten Rohkost), Superfoods, Nüsse und Calciumlieferanten, Algenpräparate, Grüner Tee und grundsätzlich alles was entschlackt. Nimm Basenbäder zur Reinigung und ernähre dich überwiegend basisch.

 

Meditiere regelmäßig und setze dich immer wieder mit deinen Therapiezielen auseinander.
In der Sitzung selbst läßt du dann alle Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche wieder los und vertraust auf deine eigene Innere Weisheit. Sie wird dir zeigen was jetzt als Erstes bearbeitet werden möchte.


Erfahrung eines Teilnehmers:

 Im Rausch

Ganz leise

 fing es an.

Mit leisem

Singgesang.

Atme aus 

und ein.

Fliessend soll

der Atem sein.

Schneller dann

und heftiger.

Tief und schnell

und deftiger.

Atme! Atme!

Und mit 

jedem Atemzug

merke ich

es ist genug.

Atme! Atme!

Mir wird heiss,

das Gesicht,

die Brust,

die Knie.

Atme! Atme!

Der Kiefer ist

so hart wie nie.

Die Hände krampfen,

der Atem bebt.

Das habe ich 

noch nie erlebt.

Wohl schnaufte ich,

heulte und weinte,

vielleicht schrie

ich auch,

doch beschwören

kann ich nichts.

Im weiteren

Verlauf gingen

alle Knoten auf.

Deine Hände 

halfen mir und

auch die der 

anderen vier.

Neu sind wir

und alt.

Immer weiter,

weiter, bald.

Atme, atme.

Lebe!

 rs2017

  


  Angebote meiner Praxis:

Holy Breath - Einzelsitzung  3 h                                          240€

Holy Breath - 5 Sitzungen im Paket                                     850€     


Gruppen-WorkshopTermine unter Aktuelles

Holy Breath Gruppen-Workshop eintägig  

       Samstag      10:00-20:00 Uhr                               135€ / 110€ / 95€    nach Selbsteinschätzung

Holy Breath Gruppen-Workshop mehrtägig (Sa+So)  210€ / 180€ /160€    nach Selbsteinschätzung

Frühbucherrabatt bis 5 Wochen vor Gruppen-Workshop 15%

Ratenzahlung bei allen Angeboten möglich!

 in schwieriger finanzieller Situation sprich mich bitte an - wir finden eine Lösung :-)
 


Rebirthing-Sitzung   3 Stunden (incl. Anamnese)                  240€

   (wenn mit 2 Therapeuten gewünscht - 480€)


Trance-Trommel-Sitzung - 2 Stunden - Einzel                       160€

                                  ab 4 Personen  - in Gruppe                     45€

         eigenen Trommel kann mitgebracht werden 

         das Trommeln kann in der Natur stattfinden 


Kundalini-Trance-Meditation (bewegt) - 1,5 h                      120€

  (bitte bequeme Wechselkleidung mitbringen)           


Trance-Reise - 1,5 h - z.B. als geführte Meditation                120€ 

  (nähere Infos siehe: Rückführungen/Seelenreise)


Trance-Tanzen - Nachmittag oder Abend                               25€     (ermäßigt 16€)

   (bei Tanz-Wunsch bitte Kontakt aufnehmen)


Bitte beachten Sie: Es gelten die selben Kontraindikationen wie bei Hypnose und Reinkarnationstherapie. 

Hier noch ein Beitrag von Stan und Christina Groh, die das Holotropes Atmen als Therapie-Methode in unsere westliche Welt "transferierten" und die als Begründer der Transpersonalen Therapie gelten.


Terminvereinbarungen:

0163 84 68 023 | 0331 - 87 90 84 72

info@contudo.info 


Terminabsagen:   

Falls Sie Ihren Termin aus wichtigen Gründen absagen bzw. verschieben müssen, bitten wir Sie, dies rechtzeitig mitzuteilen. Für Termine, die nicht wahrgenommen werden, bzw. nicht mindestens 48 Stunden vorher abgesagt werden, wird eine Ausfallgebühr in Höhe des vereinbarten Honorars erhoben. 


Ursprung des holotropen Atmens als Therapieform

1975-1976 entwickelten Stanislav Grof und Christina Grof das Holotrope Atmen (Holotropic Breathwork ®). Holotropes Atmen ist eine Methode der Transpersonalen Psychologie.

Stanislav Grof ist Tscheche und arbeitete in Prag als Psychotherapeut, Psychiater und Bewusstseinsforscher und entdeckte, dass die psychische Entwicklung nicht nur durch die biographischen Erfahrungen geprägt ist, sondern dass die Persönlichkeitsentwicklung auch sehr durch perinatale (das embryonale Leben und den Geburtsverlauf betreffende) und transpersonale Bereiche der Psyche bestimmt ist.

Er erforschte das kraftvolle therapeutische Potential veränderter Bewusstseinszustände und entdeckte Bereiche der Seele und des Geistes wieder, die in alten mystischen und spirituellen Traditionen seit Jahrtausenden erfahren und beschrieben werden.

Mit der Beschreibung und der therapeutischen Nutzung der perinatalen und transpersonalen Bereiche erweiterte Stan Grof das traditionelle Modell der Psyche, welches sich vor allem auf das individuelle, nachgeburtliche Unbewusste und Bewusste konzentriert, ganz erheblich. Seit 1967 lebt und forscht er in den USA. Seine Frau Christina Grof ist eine amerikanische Yogalehrerin und Künstlerin.  Im deutschsprachigen Raum hat sich besonders Sylvester Walch an der Verbreitung des holotropen Atmens beteiligt. Mittlerweile gibt es in Deutschland einzelne psychosomatische Kliniken, die das holotrope Atmen auch im Rahmen der stationären Psychotherapie neben anderen Verfahren einsetzen.


 

Literatur:

  • Holotropes Atmen: Eine neue Methode der Selbsterforschung und Therapie - Stanislav Grof
  • Das Abenteuer der Selbstentdeckung: Heilung durch veränderte Bewußtseinszustände - Stanislav Grof
  • Dimensionen der menschlichen Seele: Transpersonale Psychologie und holotropes Atmen - Sylvester Walch
  • Holotropes Atmen – Psychotherapie und Spiritualität (Leben Lernen 129) - Ingo B. Jahrsetz
  • Eine Reise nach Innen, DVD - Juri Schmidt
  • Heilung unserer tiefsten Wunden, 1 DVD - Stanislav Grof


Verschiedene Formen der Atemarbeit

Atemarbeit nach Cornelis Veening: Eine auf der Psychologie Carl Gustav Jungs basierende Atemtherapie, die über eine leib-seelische Entwicklung einen Weg von „innen nach außen“ anbietet, damit „der Mensch das werde, was er sein soll“. 

Atemarbeit nach Herta Richter: Sie basiert auf der Vorstellung, dass die Entwicklung des eigenen Atems Verbindungen zum innersten Wesen ermöglichen kann.

Atem- und Leibtherapie nach Graf Dürckheim: Der Klient wird angeleitet, sich seinen Verhaltensmustern und Ängsten zu stellen, um damit einen Neubeginn zu ermöglichen. Dabei soll der Leib als „beseelter Körper“, der mit der Psyche eine Einheit bildet, erfahrbar gemacht werden.

Erfahrbarer Atem nach Ilse Middendorf: Es wird mit dem so genannten „zugelassenen Atem“ gearbeitet und mit der Vorstellung, dass zwischen „Atem, Sammlung und Empfindung“ eine gegenseitige Wechselwirkung besteht, die bei gleichzeitiger Balance zwischen „Hingabe und Achtsamkeit“ eine bewusste Entwicklung aller Ebenen (je nach Hinwendung) des Klienten möglich machen soll.

Der bewusste zugelassene Atem - eine atemzentrierte Körper-, Bewegungs- und Tonarbeit nach Erika Kemmann.

 

Psychotonik - nach Volkmar Glaser, bezieht sich auf das Zusammenwirken von Psyche und Tonus (Muskelspannung), welches in besonderer Weise das Atemgeschehen beeinflusst.

Eutonie nach Gerda Alexander: Die Eutonie (= richtige Spannung) arbeitet mit dem unbewusst verlaufenden Atem des Klienten. Dabei soll ein harmonischer Ausgleich entstehen zwischen Verspannungen (Hypertonie), die gelöst, und Erschlaffungen (Hypotonie), die gespannt werden.

Holotropes Atmen nach Stanislav Grof: vertieftes Atmen (Hyperventilation) soll Blockaden öffnen und kathartisch wirken. Transpersonale Erfahrungen und eine Verbindung zum „inneren Heiler“ und „höheren Selbst“ sollen möglich werden.

Integratives Atmen: Der Atem wird als Weg zur Verbindung von Körper, Seele und Geist genutzt. Elemente verschiedener Schulen der Atemtherapie und Atemarbeit werden spezifisch auf die Problemlage und den inneren Entwicklungsstand des Hilfesuchenden angepasst. Auch andere psychotherapeutische Methoden werden mit der Atemerfahrung verknüpft.

Intuitives Atmen nach Karl Scherer: Eine Atemmethode mit stark meditativem Charakter, die die Elemente der biografisch geprägten Psyche und des Körpers mit spirituellen und transpersonalen Bereichen verbinden soll.

Mutteratem nach Reshad Feild: Eine Methode, die – basierend auf einem 7-1-7-Rhythmus – es dem Atmenden ermöglichen soll, vollständig in den gegenwärtigen Augenblick und damit in eine erhöhte Aufmerksamkeit und Wachheit zu kommen. Feilds Ansätze basieren auf verschiedenen spirituellen Traditionen, u.a. aus dem alten Ägypten, dem Yoga, der frühchristlichen Esoterik, dem Sufismus und auf den Vorstellungen der nordamerikanischen Indianer.

Pranayama gehört als Bestandteil des Yoga zu den ältesten Atemtherapien. Die Ursprünge gehen bis auf die Upanishaden zurück.

Qigong: Das Qigong (qi = Atem, gong = Fertigkeiten erwerben) basiert auf der traditionellen chinesischen Medizin. Ziel ist die Harmonisierung von Atem, Geist und Körper.

Vokalatmung: Die Vokalatmung oder das Vokalsingen stammt aus indischen Yogaübungen und wurde im Westen weiterentwickelt, um einen natürlichen Bezug zu Atem, Körper und Bewusstsein herzustellen. Es wird in der Psychotherapie verwendet und wird daneben zur Stimmbildung genutzt, da die Stimme „geklärt“ und gekräftigt wird.

Zen: In der zentralen Übung des Zen, dem Zazen, wird eine bestimmte Art zu Atmen in Verbindung mit einem bestimmten Geisteszustand als Weg zur Erleuchtung gesehen


Rebirthing-Atmen: Rebirthing wird auch "Verbundener Atem" genannt, weil Ein- und Ausatmen direkt und ohne Pause miteinander verbunden werden.
Rebirthing ist eine sehr einfach zu erlernende intensive Atemtechnik, die Anfang der 70er Jahre von Leonard Orr in Kalifornien aus vielfältigen Atemerfahrungen verschiedener Kulturen entwickelt wurde. Rebirthing heißt Wiedergeburt im Sinne von "sich wie neu geboren fühlen". Viele Teilnehmer fühlen sich danach energetisiert, gelöst, entspannt und machen wunderbare Erfahrungen, auch spiritueller Natur.

Rebirthing-Atem macht leichter, führt zu einem starken Reinigungsprozess im gesamten Körper. Giftstoffe werden über Haut, Lunge, Darm und Blase ausgeschieden, die Zellatmung wird aktiviert.  

Dieses Atmen macht Blockaden im Körper deutlich und löst sowohl körperliche als auch seelische Verkrampfungen, die durch emotionale Zustände wie Angst, Wut, Hass, Traurigkeit, Schmerz verursacht sein können. Es setzt die so blockierten Energien frei und bringt sie wieder in den Fluss.  

Gefühle werden spürbar und innere Bilder kommen hoch.  

Du erlebst feinstoffliche Energien direkt am Körper und in der Seele.  

Dein Bewußtsein kann sich erweitern. Deine Erfahrungen gehen über den Verstand hinaus.  

Diese Atem-Methode wird oft als ein „Tor zur Trance und in frühere Leben“ – also für die Rückführungsarbeit – genutzt.  

 

Weitere Artikel zur Bewußtseinserweiterung:

http://www.pravda-tv.com/2015/04/holotropes-atmen-ausfluege-des-bewusstseins-videos/